Letzte Chance für Kahle bei der DRM-Titelverteidigung Der amtierende deutsche Rallyemeister Matthias Kahle geht beim fünften Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, vom 22. – 23. August 2003, in die Offensive. „Um überhaupt noch eine Chance auf den Titel zu haben, müssen wir in der Eifel angreifen und gewinnen“, gibt Kahle die Marschrichtung klar vor. Der bewährte, rund 300 PS starken Octavia WRC mit Zweiliter-Turbomotor und Allradantrieb hatte das Erfolgsteam Kahle/Göbel gleich zu Beginn der Saison bei der Oberlandrallye mit einem technischen Defekt im Stich gelassen. Ein weiterer Ausfall bei der Saarlandrallye ließ die Chancen der Titelverteidigung bei der Fahrer-meisterschaft auf ein Minimum sinken. Kahle will dennoch in den noch verbleibenden drei Läufen um den Gesamtsieg kämpfen: „Die Meisterschaft ist erst entschieden, wenn der letzte Lauf beendet wurde. Im Rallyesport gibt es immer mal Rückschläge, die jeden treffen können“, motiviert Matthias Kahle sich und seinen Co-Piloten Peter Göbel. „Nicht zuletzt geht es auch um die Verteidigung der Markenmeisterschaft, die Škoda im vergangenen Jahr mit großem Vorsprung gewann.“ Mit einem Octavia WRC aus Werksbeständen treten auch Maik Stölzel und Thomas Windisch bei der DRM an. Das Team aus Zwickau, das bisher mehrfach wertvolle Zähler zur Škoda Führung in der Markenwertung beisteuerte, möchte in der Vulkaneifel auch wieder Punkte für die kurzfristig verlorene Führung in der Privatfahrerwertung sammeln. Donnerstag, 21. August 2003, 14.00 – 18.00 Uhr Shakedown-Test in Daun Freitag, 22. August 2003, 17.30 bis 22.40 Uhr Start in Daun – WP1 Pulvermaar 1 – WP2 Vulkaneifel 1 – WP3 Pulvermaar 2 – WP4 Vulkaneifel 2 – Etappenziel in Daun Samstag, 23. August 2003, 8.00 – 18.20 Uhr Restart in Daun – WP5 Röderkaul 1 – WP6 Gerolsteiner Land 1 – WP7 Risselberg 1 – WP8 Rödelkaul 2 – WP9 Gerolsteiner Land 2 – WP10 Risselberg 2 – WP11 Lehwald 1 – WP12 Hilgerath 1 – WP13 Mantaloch 1 – WP14 Lehwald 2 – WP15 Hilgerath 2 – WP16 Mantaloch 2 – Ziel in Daun |